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Das harte Los des Kakao-Anbaus oder die dunkle Seite der Schokolade

03 Dez
Das harte Los des Kakao-Anbaus oder die dunkle Seite der Schokolade

Das harte Los des Kakao-Anbaus oder die dunkle Seite der Schokolade

VON SARAH BIERE – zuletzt aktualisiert: 03.12.2011

Leverkusen (RP). Schokolade – für viele Menschen der Inbegriff von Genuss, für viele afrikanische Bauern bedeutet sie pure Knochenarbeit. „Die Schokoladen-Industrie setzt sich seit vielen Jahren aktiv für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, und speziell für die Bekämpfung von missbräuchlicher Kinderarbeit in Afrika ein“, sagt Thomas Pape vom Info-Zentrum Schokolade in Leverkusen.

m 17. Juni 1999 verabschiedete die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) eine Konvention, die jegliche Kinderarbeit verbietet (der Ausdruck „Kind“ gilt im Sinne des Übereinkommens für alle Personen unter 18 Jahren), die Gesundheit, Sicherheit und moralische Entwicklung gefährdet. Auch die Schokoladen-Industrie beteiligt sich an diesem Abkommen. Dabei liegt der Fokus ganz klar auf der Elfenbeinküste. „Von insgesamt jährlich 3,6 Millionen Tonnen Kakao kommen allein 1,5 Millionen Tonnen aus der Elfenbeinküste – ein massiver Anteil“, betont Pape. „Rund 800 000 Bauern und ihre Familien leben dort vom Kakaoanbau“, ergänzt er. Kinderarbeit bekämpfen und gleichzeitig hochwertige Produkte sichern – so lautet der Auftrag. In Form von Agrar-Bildungsprojekten (Farmer Field Schools) setzt sich die Industrie seit Jahren für diese Ziele ein, sagt Pape. Im Rahmen solcher Programme würden die Bauern gezielt für eine Verbesserung der Anbautechniken geschult. „Ein Bauer kann mit der richtigen Technik seine Erträge sogar verdreifachen“, bestätigt Pape.

via Leverkusen: Das harte Los des Kakao-Anbaus oder die dunkle Seite der Schokolade | RP ONLINE.

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Verfasst von - 3. Dezember 2011 in CHOCOLATE NEWS

 

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