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Barry Callebaut sorgt sich um Kakao-Produktion

02 Feb
Barry Callebaut sorgt sich um Kakao-Produktion

Die weltweite Kakaoproduktion schwächelt. Der Bedarf nimmt allerdings zu. Dem weltgrössten Schokoladenhersteller bereitet das ziemliche Sorgen.

Bis 2020 dürfte die Branche eine Million Tonnen Kakao zusätzlich brauchen.

Der weltgrösste Schokoladenhersteller Barry Callebaut befürchtet zukünftig einen Engpass in der Verarbeitung von Kakao. «Wenn wir es nicht schaffen, die Produktivität der Kleinbauern mittel- bis langfristig zu steigern, dann haben wir ein grosses Problem», sagt Barry-Callebaut-Chef Jürgen Steinemann gegenüber der «Financial Times Deutschland» (FTD).

Gemäss Steinemann braucht der Konzern in den kommenden sechs bis sieben Jahren 50 Prozent mehr Kakao. Zwischen 2006 und 2010 stagnierte die weltweite Produktion bei 3,5 Millionen Tonnen. Mit der Ernte für 2011 von 4,1 Millionen Tonnen hat sich der Kakaopreis zwar etwas verbilligt, aber Barry Callebaut geht davon aus, dass die Branche bis 2020 eine Million Tonnen zusätzlich brauchen wird.

Deshalb verlangt der Schokoladenhersteller, die Produktivität der Kleinbauern in den Herkunftsländern des Kakao zu verbessern. Steinemann fordert, der Kakaoertrag der Kleinbauern müsste pro Hektar auf 800 Kilogramm verdoppelt werden. Dies soll vor allem über den nachhaltigen Kakao-Anbau erreicht werden. Auch andere Kakaoverarbeiter wie Mars und der Nahrungsmittelkonzern Unilever fördern den zertifizierten Anbau von Kakao

via Barry Callebaut sorgt sich um Kakao-Produktion | handelszeitung.ch.

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Verfasst von - 2. Februar 2012 in CHOCOLATE NEWS

 

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